Berichte Saison 2022/2023

TSV Aukrug - Edendorfer SV 3:2 (1:0) (19.11.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Brüggen (22) - Rickert (17), Tietz (19), Matthies (23)

Torschützen: 1:0 Betz (19.), 1:1 (64.), 1:2 (72.), 2:2 Betz (86.), 3:2 Betz (89.)

Der pure Wahnsinn!

 

Am Samstag, den 19.11.2022, begrüßte der TSV Aukrug den Edendorfer SV im heimischen Stadion. Die Edendorfer sind zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer und kamen mit breiter Brust auf den Platz. Das machte den blau/weißen aber keine Angst und die Gäste sollten ohne Punkt nach Hause fahren.

 

Um 14:00 Uhr startete die Partie und im Gegensatz zu den vergangenen Spielen waren die Aukruger mit Messern zwischen den Zähnen auf den Rasen gelaufen. Es wurde direkt Druck gemacht und Edendorf sollte keinen ordentlichen Spielaufbau betreiben können. So konnten diverse Bälle gewonnen werden und der Ball ging öfters in Richtung Tor der Gäste.

 

Es dauerte bis in die 19. Minute, dann gab es den ersten Knaller. Für den TSV wurde ein Freistoß an der Mittellinie gepfiffen. Torben Betz legte sich den Ball zurecht und nahm Maß. Er drosch den Ball nach vorne und versenkte diesen direkt im Tor. Somit stand es mit einem sehenswerten Treffer 1:0 für Aukrug.

 

Edendorf wurde wütend und verstärkte die Angriffe. In der 32. Minute dann eine Ecke für die Gäste. Bisher konnten alle Standardsituationen gut verteidigt werden. Dieses Mal sprang ein Edendorfer am höchsten und köpfte den Ball an den langen Pfosten, aber Jendrik Raudonis konnte den Ball unter sich begraben.

 

Bis in die 47. Spielminute ging es munter hin und her, es konnten aber keine Tore mehr geschossen werden. Dafür nahmen Nickligkeiten und versteckte Fouls bei den Edendorfern zu. Diese wurden aber nicht bestraft. Es ging dennoch mit einem 1:0 in die Halbzeitpause.

 

Die Aukruger Recken stellten sich darauf ein, dass Edendorf mit viel Hass aus der Kabine kommt und die ersten 15 Minuten musszen überstanden werden, dann würde das Spiel offen werden.

 

Gesagt, getan. Vorerst sollte kein gefährlicher Angriff auf das Aukruger Tor gehen. In der 64. Minute dann aber das Pech auf Seiten der Aukruger.

 

Ein Eckball wurde nicht perfekt geklärt und Edendorf konnte sich den Ball wieder ergattern. Marco Heinen nahm sich ein Herz und versuchte es aus ca. 18 Metern. Der Ball wurde unglücklich abgefälscht und landete unhaltbar im Winkel zum 1:1.


Die Edendorfer hatten natürlich nun Blut geleckt und legten danach los wie die Feuerwehr.

 

Aukrug konnte das sehr gut verteidigen und selber in Richtung Tor spielen. Nun ging es aber erst los und die letzten 20 Minuten waren ein riesiger Kampf.

 

Die schon angesprochenen Nickligkeiten nahmen extrem zu, sodass es zu der einen oder anderen Rudelbildung kam und der bisher gut agierende Schiedsrichter verlor etwas das Spiel aus der Hand. Somit war das Spiel noch mit sehr vielen Fouls und Unsportlichkeiten gespickt.

 

In der 72. Minute dann ein sehr schneller Konter über die linke Seite von Edendorf. Der Pass wurde perfekt zur Seitenlinie durchgesteckt und die Flanke wurde sehr scharf in den Strafraum geschlagen. Valerian Lotz stellte den Fuß in den Ball und schob damit zum 1:2 ein. Edendorf feierte, als wenn nur noch wenige Minuten zu spielen wären und versuchte zu bunkern.

 

Aukrug kämpfte und zeigte erneut, dass Moral viel ausmacht!

 

Angriff für Angriff rollte auf das Tor der Gäste, aber das Glück sollte noch nicht zuschlagen.


Dann aber in der 86. Minute der nächste Kracher. Wieder war es ein Freistoß, der für die Aukruger gepfiffen wurde, diesmal aus ungefähr 19 Metern. Erneut legte sich Torben Betz das Leder zurecht und nahm Maß. Der Ball ging in die Mauer und sprang in Richtung Torben zurück. Dieses Mal schoss er diesen mit absoluter Perfektion unter die Latte zum 2:2! Ein unheimlich geiles Tor.

 

Damit war aber noch nicht genug, denn in der 89. Minute wurde ein Freistoß aus der Hälfte der Aukruger vor das Tor geschlagen. Ein riesen Gewusel vor dem Tor und Torben Betz schnürte seinen lupenreinen Hattrick. Er fand den Ball zwischen den ganzen Beinen und legte diesen ins Tor zum 3:2!

 

Edendorf warf nochmal alles nach vorne, aber es sollte nicht sein. Der TSV Aukrug zeigte erneut seine riesen Moral und schickte den Tabellenführer mit einer Niederlage nach Hause. Klasse Leistung!

 

Autor: Jendrik Raudonis


TSV Breitenberg - TSV Aukrug 4:3 (4:0) (11.11.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Raudonis (1) - Struve (4), Tietz (6), Grimm (18), Mischke (19), Heinacher (20)

Torschützen: 1:0 (1.), 2:0 (7.), 3:0 (11.), 4:0 (42.), 4:1 F. Witt (80.), Heinacher (89.), 4:3 Mußeleck (90.+2)

Eine desaströse erste Halbzeit!

 

11.11.2022, 20:00 Uhr in Breitenberg: Die Mannschaft des TSV Aukrug hat das nächste Auswärtsspiel und möchte drei Punkte holen.

 

Der Platz war schmal und sehr uneben und es war kalt und windig. Schwierige Bedingungen für ein gutes Fußballspiel.

 

Als der Anpfiff ertönte dauerte es handgestoppte 17 Sekunden und es stand schon 1:0 für Breitenberg. Was war passiert? Ein Fehlpass im Mittelfeld, ein sehr schneller Konter und Malte Hübner, der für den angeschlagenen Jendrik Raudonis im Tor stand, hatte keine Chance.

 

Schlechter Start, aber es waren ja noch 89 Minuten, um den Fehler wett zu machen. Die Aukruger hatten aber extreme Probleme und Breitenberg spielte unheimlich körperlich, auf Pressing und mit langen Bällen, mit denen die schnellen Außen stets unheimlich gefährliche Angriffe fuhren. So dauerte es auch nur bis in die 7. Minute, als genau das zum Erfolg führte. Ein langer Abstoß, der durch den kurzen Platz und Rückenwind schwer einzuschätzen war, konnte von der Defensive nicht geklärt werden. Jannick Wulff bekam den Ball, rannte auf das Tor zu und konnte den Ball erneut an Malte Hübner vorbei schieben. So stand es 2:0.

 

Die Hausherren hielten den Druck aufrecht und die Aukruger hatten weiterhin große Probleme, da es auch viele Fehler im Aufbauspiel gab.

 

In der 11. Minute dann ein Eckball für die Breitenberger und Patrick Robeck konnte den Ball unhaltbar zum 3:0 einköpfen.

 

Nun war die Stimmung im Keller und die Aukruger versuchten alles, um ins Spiel zu kommen. Das war leider kaum möglich und gefährliche Chancen konnten nicht erspielt werden. Die Angriffe der Heimmannschaft konnten aber besser verhindert werden, und das Spiel beruhigte sich erstmals etwas von Torschüssen.

 

Kurz vor der Halbzeit pfiff der Schiedsrichter zum Erstaunen vieler auf dem Platz einen Strafstoß. Tim-Ole Wolk ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und schob sicher zum 4:0 Halbzeitstand ein.

 

Nun erstmal in die Kabine und auf das Spiel fokussieren.

 

Mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit war die Aukruger Mannschaft fast wie ausgewechselt. Die Konzentration war höher und Breitenberg wurde das Leben schwergemacht, auch wenn diese noch zu sehr guten Chancen kamen. Malte Hübner im Tor wuchs in dieser Halbzeit über sich hinaus und nagelte den Kasten mit klasse Paraden zu.

 

Das Spiel lief vor sich hin und Aukrug kam von Minute zu Minute besser rein. Es dauerte aber bis zur 80. Spielminute, als gejubelt werden konnte. Ein Eckstoß ging in den 15er, Thore Grimm verlängerte per Kopf den Ball und am zweiten Pfosten stand Florian Witt goldrichtig, hielt den Fuß hin und es stand 4:1.

 

Nun war Aukrug heiß auf mehr und machte mächtig Druck, mit dem die Breitenberger nicht mehr klarkamen.

 

Die Angriffe rollten nur auf das Tor der Heimmannschaft und so konnte in der 89. Minute Thorge Heinacher den Ball zum 4:2 einschieben.

 

Nun ging alles nach vorne, nur eine Minute später konnte die Defensive der Breitenberger den Ball nicht klären und ein versprungener Ball landetet vor den Füßen von Malte Mußeleck, der diesen im vollen Lauf direkt aus 18 Metern aufs Tor schoss. Der Ball wurde unhaltbar abgefälscht und auf einmal stand es 4:3.

 

Weiter ging alles nach vorne, aber der Schiedsrichter spielte nicht mit und pfiff das Spiel nach 94 gespielten Minuten ab. So wurde die unheimlich gute Moral von den Aukrugern nicht belohnt und man stand leider mit einer Niederlage da. Gewonnen hat dennoch das Team. Mit einer solchen moralischen Leistung konnte man dennoch zufrieden sein und diese Leistung soll mit in das nächste Spiel genommen werden.

 

Das nächste Spiel findet dann am 19.11.2022, 14:00 Uhr im heimischen Stadion statt. Hier lautet der Gegner Edendorfer SV.

Bis dahin!

 

Autor: Jendrik Raudonis


SG Vaalia/Wacken - TSV Aukrug 2:1 (1:1) (06.11.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Tietz (6), Mischke (16), Grimm (18), Göttsche (46)

Torschützen: 1:0 (25.), 1:1 Struve (37.), 2:1 (70.)

Unnötige Niederlage der Liga!

 

Nach dem 0:3 Auswärtserfolg vergangene Woche sollte es für die Aukruger wieder entfernt vom heimischen Stadion zur Sache gehen. Gegner an diesem Tag war die SG Vaalia/Wacken. Im Hinspiel gab es ein 1:1 Unentschieden.

 

Somit fuhren die Blau/Weißen zu einem Sonntagskick nach Vaale und wollten gern drei Punkte mit nach Hause nehmen.

 

Auf einem unebenen Rasen wurde die Partie um 14:00 Uhr angepfiffen, und die Heimmannschaft preschte nach vorne. Vaalia/Wacken konnte den größeren Teil des Ballbesitzes an sich reißen und konnte diversen Chancen erspielen. Vor allem Standards waren unheimlich gefährlich, da diese einstudiert waren und die Heimmannschaft mit vielen großgewachsenen Spielern die Lufthoheit hatte. Dennoch konnten alle Angriffe abgewehrt werden, und die Aukruger konnten ein solides Aufbauspiel vorweisen.

 

Dennoch sollte die Laune in der 25. Spielminute etwas getrübt werden. Die SG schnell über die linke Seite, eine Flanke und wie man es sich schon fast denken kann… ein Kopfball von Jasper Paulsen führte dann zum 1:0 Führungstreffer.

 

Aukrug wollte sich davon nicht beirren lassen, aber kleine Fehler streuten sich langsam ein und Vaalia/Wacken kam zu den nächsten Chancen. So dann auch in der 30. Minute, als ein hoher Abschlag von der Aukruger Verteidigung falsch eingeschätzt wurde. Der Angreifer lief ganz alleine auf Torwart Jendrik Raudonis zu, aber dieser behielt die Ruhe und konnte das Duell für sich entscheiden.

 

In der 37. Spielminute dann die wahrscheinlich schönste Aktion im Spiel: Dominic Stölting bekam in der Mitte den Ball und machte sich auf den Weg Richtung Tor. Er tankte sich durch sechs Gegenspieler und schloss im Strafraum sehr satt ab. Der Ball landete am Pfosten und sprang zum zweiten Pfosten, wo Thore Struve, der sehr gut mitgelaufen war, stand und den Ball zum Ausgleich einschob.

 

Der Druck fiel nicht ab, aber bis zur Halbzeit konnte keine nennenswerte Aktion mehr erspielt werden. Somit ging es in die Kabinen und die Fehler mussten erörtert werden.

 

Nach der Halbzeit übernahmen die Aukruger erstmal das Ruder. Schnelle und gute Kombinationen konnten vorgetragen werden und die Abschlüsse wurden gesucht. Leider sollte kein Ball das Tor finden, und Vaalia/Wacken hatte auch Torhunger.

 

So lief das Spiel vorerst vor sich hin, bis in die 70. Spielminute. Hier pfiff der Schiedsrichter nach einem Einwurf in der Aukruger Hälfte auf Strafstoß.


Den geschossenen Elfmeter hielt Jendrik Raudonis vorerst, aber den Abpraller konnte Christopher Katzki einköpfen. Somit 2:1 und nur noch zwanzig Minuten auf der Uhr.

 

So stürmten die Aukruger nach vorne und die Hausherren konnten sich nur noch einigeln.

Auch wenn es genügend Chancen gab, die blau/weißen konnten kein Tor mehr schießen und die Niederlage stand nach 93 Spielminuten fest.

 

Schade drum - man musste ohne Punkte nach Hause. Dennoch Kopf hoch und ab zum nächsten Spiel. Dieses findet am Freitag den 11.11.22 um 20:00 Uhr in Breitenberg statt. Hier soll der nächste Sieg her!

 

Autor: Jendrik Raudonis


SV Wellenkamp Itzehoe - TSV Aukrug 0:3 (0:2) (29.10.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Kurth (16), Tietz (19)

Torschützen: 0:1 Stölting (34.), 0:2 Struve (41.), 0:3 Bußkamp (90.)

Souveräner Erfolg in Itzehoe!

 

Wir haben den 29.10.2022 und es steht das nächste Auswärtsspiel für die Erste an. Dieses Mal geht es nach Itzehoe und der Gegner heißt SV Wellenkamp Itzehoe.

 

Der aktuelle Personalmangel folgt den Aukrugern auch in diesem Spiel und Stefan Schlichting sowie Udo Kurth erklärten sich zum Aushelfen bereit.

 

Es war ein perfektes Fußballwetter: 17 Grad und bewölkter Himmel.


Beide Mannschaften waren hochmotoviert und mit dem Anpfiff begann vorerst ein Sturmlauf der Heimmannschaft. Der TSV musste sich erstmal finden und hatte die ersten 20 Minuten große Probleme, das sonst solide Aufbauspiel durchzuziehen. Aus diesem Grund ging es oft mit langen Bällen nach vorne.

Das Spiel lief größtenteils im Mittelfeld ab und beide Verteidigungen konnten die Angriffe stets rechtzeitig entschärfen.

 

In der 34. Minute konnten sich die Aukruger über die linke Seite durchkombinieren. Thore Struve mit einem guten Lauf an der Seitenlinie, der Ball wurde in die Mitte des 16ers gespielt, Dominic Stölting stand richtig und konnte die Kugel zum 0:1 einschieben. Die Freude war groß und die Motivation, den Ball erneut im Tor zu versenken, noch größer.

 

In der 40. Minute dann ein Angriff der Heimmannschaft, der im Aus landete. Jendrik Raudonis schlug den Abschlag nach vorne, dieser konnte vorerst von Wellenkamp geklärt werden. Der Ball ging direkt auf Torben Betz und Torben hatte das Auge für Thore Struve, überspielte mit einem hohen Pass die Verteidigung, Thore nahm die Beine in die Hand und konnte den Ball eiskalt im Tor unterbringen. Somit stand es 0:2 und dieses Ergebnis wurde mit in die Halbzeit genommen.

 

Die erste Halbzeit hatte sehr angestrengt und der TSV hatte kaum Wechselmöglichkeiten. Daher wollten die Aukruger Recken etwas das Tempo rausnehmen und energieschonender spielen. Dieser Plan sollte nicht aufgehen, da Wellenkamp nun mit Wut in die zweite Halbzeit ging und unheimlich viel Druck mit langen Bällen ausübte.

 

Somit musste Aukrug viel und oft im Kollektiv verteidigen und Entlastungsangriffe spielen.

 

Trotz des enormen Drucks von Wellenkamp konnten kaum nennenswerte Torchancen erspielt werden, denn die Verteidigung um Udo Kurth, Lorne Söth, Torben Betz und Benedikt Effenberger stand solide, und wenn doch ein Ball durchkam war da noch ein Jendrik Raudonis, der alles weghielt, was auch nur in die Nähe des Tores kam.

 

Somit lief die Zeit der zweiten Hälfte runter und alles deutete auf einen 0:2 Sieg hin. In der 90. Minute dann aber erneut ein langer Abschlag vom Aukruger Tor, Dominic Stölting verlängerte an der Mittellinie und Maxime Bußkamp ging alleine auf das Tor von Wellenkamp zu. Er ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte den Ball zum 0:3.

 

Das war auch der Endstand und der TSV nimmt drei hochverdiente Punkte mit nach Hause.
Am 06.11.2022 geht es dann nach Vaale zum ersten Rückspiel der Saison gegen Vaalia/Wacken.

Hier soll die kollektiv gute Leistung mitgenommen werden!

 

Autor: Jendrik Raudonis


TSV Aukrug - SG Wilstermarsch 2:5 (1:2) (22.10.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Tietz (6), T. Witt (16), Grimm (18), Heinacher (20), Göttsche (46)

Torschützen: 0:1 (7.), 1:1 Lemmerbrock (20.), 1:1 (43.), 1:3 (58.), 1:4 (61.) 2:4 Lemmerbrock (65.), 2:5 (81.)

Verdiente Niederlage gegen ein Topteam!

 

Am 22.10.2022 begrüßte der TSV Aukrug die SG Wilstermarsch zu einem hochinteressanten Punktspiel.

 

Um 16:00 Uhr ertönte der Anpfiff und der erste Sturm der zu bemerken war, war ein heftiger Regenschauer über knapp zehn Minuten. Genau dieser Regen machte das Spiel unheimlich schwer, da der Rasen tief wurde und der Ball sehr früh abstoppte.

 

Beide Mannschaften mussten sich an diese Gegebenheiten erstmal gewöhnen und die Gäste konnten das zum Vorteil ummünzen. Ein schneller Angriff über die rechte Seite und ein langer Pass auf Tjark Tiedemann an die Strafraumgrenze. Torwart Jendrik Raudonis entschied sich aus dem Tor zu laufen und Druck auf Tjark zu geben. Dieser ließ sich davon nicht beirren und schob den Ball in der 7. Spielminute über die Linie zum 0:1.

 

Der TSV ließ den Kopf nicht hängen und spielte munter nach vorne. So konnte die Kugel in der 20. Minute lang auf Hinrich Lemmerbrock gepasst werden und dieser nahm Tempo auf, ging alleine auf den Keeper zu und versenkte den Ball zum 1:1 Ausgleich.

 

Nun hatten beide Mannschaften ein gewisses Selbstbewusstsein und konnten auf beiden Seiten Angriffe fahren.

 

Jendrik Raudonis konnte noch zwei hochkarätige 1 gg 1 Situationen für sich entscheiden und hielt den TSV im Spiel.

 

In der 45. Spielminute dann ein Freistoß aus ca. 30 Metern für die Gäste. Der Ball ging hoch in den Strafraum und Tim Bade sprang am höchsten und konnte per Kopf die erneute Führung für die SG erzielen.

 

Kurz darauf war auch Halbzeit und beide Mannschaften gingen in die Kabinen und besprachen das weiter Vorgehen.

 

Nach Wiederanpfiff ging es mit dem gleichen Tempo weiter. Beide Mannschaften spielten mit Druck nach vorne und konnten stets Gefahr ausstrahlen.

 

58. Minute und die SG Wilstemarsch kam erneut besser nach vorne und Tim Bade ging nach einem Pass durch die Mitte alleine auf das Tor der Aukruger zu, umlief Jendrik Raudonis und versenkte den Ball zum 1:3.

 

Auch jetzt blieben die Aukruger im Spiel und nur sechs Minuten später gab es den Anschlusstreffer. Passkombination durch die Mitte und wieder war es Hinrich Lemmerbrock, der den Ball zum 2:3 über die Linie brachte.

 

Nun ging es nur noch hin und her, wobei die Gäste die gefährlicheren Torchancen hatten. Diese wurden auch in Treffer umgemünzt und Tjark Tiedemann kam in der 69. Minute aus 17 Metern frei zum Schuss und traf sehr platziert ins untere Eck. Somit 2:4 für die Gäste.

 

Nun merkte man auch einen Ausdauervorteil von Wilstermarsch und die Aukruger kamen ins Schwimmen. 

 

Viele Angriffe mussten irgendwie verteidigt werden und die Konzentration ließ etwas nach; Lücken taten sich auf.


Dieser Vorteil wurde genutzt und in der 80. Minute schnürte Tjark Tiedemann seinen Dreierpack und versenkte den Ball erneut sehr platziert im unteren Eck zum 2:5.

Jegliche Bemühungen der Heimmannschaft waren vergebens und so gingen die drei Punkte nach 90 Minuten verdient an die Gäste.

 

Jetzt heißt es Mund abwischen und am 29.10.2022 nach Itzehoe. Dort geht es gegen den SV Wellenkamp Itzehoe. Hier sollen drei Punkte nach Hause geholt werden.

 

Autor: Jendrik Raudonis

Kamerakind: Kanone


TSV Aukrug - FC Reher/Puls II 4:1 (2:0) (08.10.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: F. Witt (11), T. Witt (16), Junge (18), Tietz (20)

Torschützen: 1:0 Nash (6.), 2:0 Lemmerbrock (16.), 3:0 Lemmerbrock (68.), 3:1 (69.), 4:1 Junge (83.)

Hochverdienter Sieg der Liga!

 

Am 08. Oktober begrüßten wir die Reserve des FC Reher/Puls zum Heimspiel im Aukrug-Stadion. Nach den bisherigen Ergebnissen des Gegners erwarteten wir eine Wundertüte, lagen die Mannen von Coach Andree Klotzbücher einerseits nur 2 Punkte hinter uns und hatten mit einem Sieg die Möglichkeit, uns zu überholen, andererseits fiel die Menge an Gegentoren auf, die den Schluss zuließ, dass wir unser Glück in der Offensive suchen sollten.

 

So ging es ab Spielbeginn mit Druck nur in eine Richtung. In der 6. Spielminute war es Lorne Söth, der eine beleuchtungspflichtige Gasse beim Gast ausgemacht hat und die gesamte gegnerische Spielhälfte mit einem Pass zu Marvin Nash überbrücken konnte. Dieser nahm den Ball mit einer Drehung an und nutzte die Fehlstellung des Torhüters zum 1:0 Führungstreffer. Mit dem Rückenwind dieser Führung bauten wir weiter Druck auf.

 

In der 16. Minute setzte sich Hinrich Lemmerbrock über die linke Seite durch und servierte mit einem halbhohen Ball von der Grundlinie ins Zentrum für Hannes Göttsche. Leider war der Gegenspieler mit seinem Klärungsversuch einen Schritt schneller am Ball, sodass das 2:0 als Eigentor gewertet werden muss.

 

Mit der Führung in der Tasche nahmen wir bis zur Halbzeit ein wenig Druck raus und der Gegner kam, ohne nennenswerte Chancen zu kreieren, etwas besser ins Spiel.

 

Mit Beginn der 2. Hälfte sollte wieder mehr Druck auf die Gäste aufgebaut werden, um zügig einen 3. Treffer hinterher zu schieben, denn wie dünn eine 2-Tore-Führung sein kann, haben wir leider des öfteren erfahren müssen.

 

Bis zur 64. Minute gelang uns dies mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, dann musste uns leider jemand verlassen. Dem Schiedsrichter, bis dahin mit einer sehr langen Leine unterwegs, was das Ahnden von Foulspielen angeht, fiel ein, dass es ja auch die Möglichkeit gibt, Karten zu verteilen, damit ein Spiel nicht ausartet und bewertete ein Foulspiel von Marvin Nash übertrieben mit einer roten Karte. Dass ein Gästespieler sich durch übermäßiges Reklamieren mit Gelb-Rot ebenfalls etwas früher an die Bierkiste verabschieden konnte, war nur ein schwacher Trost, da Marv uns zwangsweise länger fehlen wird.

 

Mit 10 gg. 10 ging es also weiter, vor allem in eine Richtung... In der 68. Minute wurde anhand einer Szene von 10-15 Sekunden eines unserer größten Probleme deutlich: die Chancenverwertung! Hinrich Lemmerbrock war es letzendlich, der das Leder zum 3:0 in die Maschen beförderte, nachdem wir zuvor mehrfach aus sämtlichen Winkeln innerhalb des Strafraums vergeben haben.

 

Nachdem wir eine Minute Später durch eine Unachtsamkeit den Anschlusstreffer zum 1:3 hinnehmen mussten, setzte Tom Junge nur 7 Minuten nach seiner Einwechslung den Schlusspunkt zum 4:1.

 

Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung haben wir die Punkte in Aukrug behalten. Am Ende war der Sieg nie wirklich gefährdet, für zukünftige Spiele werden wir aber an unserer Chancenverwertung arbeiten müssen. Die Anzahl an Möglichkeiten, die wir heute hatten, werden wir nicht in jedem Spiel bekommen und ein Tor muss nicht unbedingt schön sein, es muss in erster Linie ein Tor sein.

 

Autor: Klaus Tietz

Kamerakind: Kanone


TSV Aukrug - 1.FC Lola 1:1 (1:1) (24.09.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Struve (4), Junge (8), Tietz (17), Grimm (18), Mischke(20), Henning (43)

Torschützen: 1:0 Mußeleck (2.), 1:1 (16.)

Eine gute 2. Halbzeit reicht nicht aus!

 

Nach der verdienten 3:1 Niederlage gegen den Spitzenreiter aus dem entfernen Krempe sollte für uns an diesem Samstag ein weiterer unbekannter Gegner folgen: die Mannschaft des 1. FC Lola aus Hohenlockstedt.

 

Wie bereits letzte Woche musste Coach Tietz eine völlig neue Truppe aufs Feld schicken, hatte er doch im Vorfeld mit diversen Ausfällen durch Corona, Urlaub und anderen Verletzungen zu kämpfen.

 

Dennoch konnten wir u.a. durch tatkräftige Unterstützung einiger Last Minute Sieger aus der Zweiten Mannschaften (Anm. d. Red.: 4:3 Sieg in letzter Minute gegen Hademarschen III) und Reaktivierung des ehemaligen (aber keines Weges gealterten) Ligaspielers Stefan Schlichting, eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken. Danke für eure Unterstützung, Jungs!

 

Das Spiel in der ersten Halbzeit lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen:

Durch einen Fehler in der Hintermannschaft konnte Malte Mußeleck bereits nach zwei Minuten das 1:0 für uns markieren. Dieses wurde allerdings durch einen sehenswerten Fernschuss in der 16. Minuten durch Maxim Meyer ausgeglichen. Ansonsten bot sich für die Zuschauer im Aukruger Nieselregen eine äußerst ereignisarme Begegnung mit kaum Strafraumszenen auf beiden Seiten.

 

In der Halbzeitansprache appellierte Coach Tietz daran, mehr Tempo ins Spiel zu bringen, um unserer Kreativität vorne mehr Möglichkeit zur Entfaltung zu geben.

 

Gesagt getan ergab sich in der zweiten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor, allerdings ohne wirklich zu nennenswerten Abschlüssen zu kommen. Spätestens ab der 75. Minute waren die Gäste dann konditionell gebrochen und es kamen Angriffe im Minutentakt auf das Tor von Lola. Aber weder einen sehr schönen Freistoß (der aber ebenso schön vom Keeper gehalten wurde) von Hinrich, noch eine 100% Chance kurz vor Ende konnten wir in Zählbares ummünzen.

 

So blieb es am Ende bei einem, besonders aufgrund der starken zweiten Halbzeit, aus Lola-Sicht glücklichen Punktgewinn.

 

Für uns geht es nun in der Trainingswoche darum, die vielen positiven Aspekte der zweiten Halbzeit weiter auszubauen, um dann am Sonntag in Hennstedt wieder als Sieger vom Platz zu gehen.

 

Autor: Sören Sievers

 

Kamerakind: Kanone


TuS Krempe II - TSV Aukrug 3:1 (2:1) (17.09.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Bußkamp (3), Tietz (6), Nash (7), Grimm (18), Heinacher (20)

Torschützen: 1:0 (3.), 2:0 (15.), 2:1 Knaak (39.), 3:1 (48.)

Krempe bleibt ein schlechtes Pflaster für den TSV!

 

Nach dem verdienten Derbysieg am letzten Wochenende sollten jetzt die ersten Auswärtspunkte folgen. Doch bereits die Vorzeichen waren andere: Hatte doch der heutige Gegner, die Ligavertretung des TUS Krempe, bisher keinen Punkt abgegeben und stand mit 33:7 Toren an der Tabellenspitze. Außerdem hatten wir zahlreiche Ausfälle zu beklagen, sodass Coach Tietz wieder einmal eine neu zusammengewürfelte Truppe aufs Feld bringen musste.

 

Dennoch war uns bewusst, dass wir auch in dieser Besetzung an guten Tagen etwas aus dem 45min entfernten Krempe mitnehmen könnten. Daher war der ausgegebene Matchplan, aus einer engmaschigen und vielbeinigen Abwehr zu agieren und mit unseren schnellen Offensivkräften Nadelstiche zu setzen. Leider war dieser Plan nach genau zwei gespielten Minuten im einsetzenden Kremper Regen hinüber. Einen Rückpass aus dem Mittelfeld erlief Ole Hell, umkurvte Malte und passte quer zu Tobias Koch, der nur noch einschieben musste. Zu allem Überfluss verletzte sich unserer Keeper in dieser Aktion so schwer an der Schulter, dass er ausgewechselt und sogar ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen gebracht werden musste. Auf diesem Wege: Gute Besserung, Malte! So musste unsere etatmäßige Nummer Drei Thore Grimm spontan zwischen die Pfosten rücken und das, obwohl dieser auch gerade erst aus einer längeren Verletzungspause zurückgekehrt war. So viel vorab: Thore macht seine Sache sehr gut und war bei den folgenden zwei Gegentoren machtlos.

 

Nach dem anfänglichen Schock hatten wir uns gerade einigermaßen gefangen, verloren dann aber in der 15. Minute in der Vorwärtsbewegung den Ball und waren hinten somit unsortiert. Aus dieser Situation musste Ole Hell nach Querpass ebenfalls nur noch einschieben. Daher liefen wir bereits nach der Anfangsviertelstunde einem Rückstand hinterher und gaben dem ballsicheren Gegner weiter Oberwasser. Allerdings wurden wir im Verlauf der ersten Halbzeit stärker und uns gelang in der 39. Minute aus einem Gewühl nach einer Ecke der (nun nicht mehr so unverdiente) Anschlusstreffer. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit sahen wir uns dann wütenden Gegenangriffe der Heimmannschaft ausgesetzt, konnten aber das Ergebnis mit in die Pause nehmen.

 

Allerdings wurde unsere Aufholjagd leider durch ein frühes Tor nach der Halbzeit gestoppt. Die Kremper spielten einen Konter perfekt zu Ende und führten fortan mit 3:1. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit gaben wir uns zwar zu keinem Zeitpunkt auf, konnten unsere Bemühungen aber nicht mehr in zählbares ummünzen. Außerdem verloren wir unseren Routinier Carsten durch eine Gelb/Rote Karte (wiederholtes Foulspiel) 20 Minuten vor Schluss.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ligavertretung aus Krempe aufgrund ihrer reiferen Spielanlage definitiv nicht unverdient als Sieger vom Platz gegangen ist. Allerdings hätten wir bei etwas mehr Spielglück in den entscheidenden Situationen durchaus etwas zählbares vom Elbstrand (jedenfalls gefühlt) mitnehmen können. Nun geht es am Samstag gegen den 1.FC Lola, also einen weiteren unbekannten Gegner, darum zu Hause ungeschlagen zu bleiben.

 

Autor: Sören Sievers


TSV Aukrug - SV Wasbek II 3:2 (1:1) (10.09.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Seidel (22) - Tietz (6), Nash (7), Knaak (8), Effenberger (12), Jacobs, S. (16), Heinacher (20)

Torschützen: 1:0 Göttsche (32.), 1:1 (33.), 2:1 Mußeleck (47.), 2:2 (50.), 3:2 Lemmerbrock (81.)

Derbysiege sind besonders schön!

 

Wir haben den 10.09.2022 und endlich ist wieder Derby-Time!
Die zweite Mannschaft des SV Wasbek kommt ins Aukruger Stadion und möchte mit einem Sieg nach Hause. Die Recken des TSV Aukrug waren heiß wie Frittenfett und wollten die Gäste natürlich punktlos nach Hause schicken.

 

Nach den letzten Wochen war das Wetter endlich perfekt zum Fußballspielen. Bewölkter Himmel, vor dem Spiel ein kurzer Regenguss und 21 Grad.

 

Um 16:00 ertönte der Anpfiff von Schiedsrichter Andreas Maschewski und beide Mannschaften begannen mit äußerst viel Druck.

 

Die Heimmannschaft in blau erwischte dabei den viel besseren Start und fuhr einige schöne Angriffe auf das Wasbeker Tor, sodass Dominik Claus direkt gefordert wurde.

 

Die Wasbeker konnten fast nur mit schnellen Entlastungsangriffen agieren, aber auch zum Teil mit guten Passstafetten. Nur im Aukruger 16er war stets Schluss. Entweder stand die Verteidigung um Carsten Rickert, Lorne Söth, Florian Michalke und Maxime Bußkamp sehr gut und Jendrik Raudonis pflückte die reingeschlagenen Flanke aus der Luft.

 

Trotz der diversen Angriffe, die die Aukruger fuhren, dauerte es bis in die 32. Minute, bis Feierlaune aufkam. Aus dem Mittelfeld wurde ein Ball in Richtung Grundlinie geschlagen und Malte Mußeleck zeigte seine enorme Schnelligkeit. Er überholte die gesamte Defensive der Gäste und schlug den Ball auf der Grundlinie in die Mitte, wo Johannes Göttsche perfekt mitgelaufen war. Johannes schob den Ball locker ins Tor und beschenkte sich mit diesem Treffer selbst zu seinem Geburtstag. Der TSV wünscht alles Gute! Somit stand es 1:0 und die Hausherren waren extrem heiß auf den zweiten Treffer.

 

Dennoch konnten die Wasbeker eine Unaufmerksamkeit nutzen. Henrik Schuer konnte sich von Maxime lösen, lief alleine auf Jendrik Raudonis zu und schob den Ball ins Tor zum 1:1. Das alles nach nur einer Minute.

 

Egal! Mund abwischen und weitermachen. Aukrug hielt den Druck oben, konnte den Ball aber nicht versenken.

 

Somit blieb es bis zur Halbzeit beim 1:1 und beide Teams durften sich 15 Minuten erholen.

Aukrugs Trainer Klaus Tietz war unheimlich zufrieden mit der Leistung seiner Recken und wollte, dass es so weitergeht.

 

Aukrug ging fokussiert in die zweite Hälfte und Malte Mußeleck, der an diesem Spieltag eine sehr gute Leistung auf den Platz brachte, konnte direkt in der 47. Minute einen Akzent setzen und verwandelte einen schön herausgespielten Angriff zum 2:1 ins Tor. Nun hieß es aufpassen und Ruhe bewahren.

 

Die Gäste erhöhten nochmal den Druck und in der 50. Minute sah der Schiedsrichter ein Foul im Strafraum der Aukruger und entschied auf Strafstoß.Das Duell bestritten Kevin Link und Jendrik Raudonis. Den geschossenen Strafstoß konnte Jendrik halten, nur sprang der Ball unglücklich nach vorne und Kevin konnte das 2:2 festmachen.

 

Nun hatten beide Mannschaften Schaum vor dem Mund, denn beide wollten natürlich den Siegtreffer. Aukrug versuchte es mit Kombinationen und Wasbek mit langen Bällen.

 

In der 75. Minute gab es dann eine Riesenchance für die Wasbeker. Bei einer Ecke konnte der Wasbeker Angreifer den Kopfball für sich entscheiden und der Ball ging aus ca. sieben Metern auf das Tor der Aukruger zu. Torwart Jendrik war eigentlich schon geschlagen, aber Dominic Stölting, der auf der Linie stand, konnte den Ball blocken und Jendrik begrub ihn unter sich.

 

Die Minuten verstrichen und es lief auf ein Unentschieden heraus, bis die Heimmannschaft einen Freistoß an der Mittellinie zugesprochen bekam. Der kurz zuvor eingewechselte Benedikt Effenberger trat diesen und brachte eine schöne Flanke in den 16er der Wasbeker. Hinrich Lemmerbrock tankte sich mit eisernem Willen an zwei Verteidigern vorbei und köpfte den Ball unhaltbar in das gegnerische Tor zum 3:2.

 

Nun waren nur noch zehn Minuten zu spielen und Aukrug mauerte sich hinten ein, bis der Schlusspfiff ertönte. Somit stand nach insgesamt 93 gespielten Minuten der TSV Aukrug als Derbysieger auf dem Platz und die Feierlichkeiten konnten beginnen.

 

Eine unheimlich gute Leistung von allen Beteiligten und so können sich die Aukruger ins obere Tabellendrittel bugsieren.

 

Am 17.09.2022 gibt es dann das nächste Auswärtsspiel zu bestreiten. Dann müssen die Blau/Weißen zum TUS Krempe II.

 

Autor: Jendrik Raudonis

Kamerakind: Kanone


TV Gut-Heil Wrist - TSV Aukrug 4:1 (2:0) (04.09.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Seidel (22) - Bußkamp (3), Tietz (6), Knaak (8), Matthies (11), Effenberger (12)

Torschützen: 1:0 (27.), 2:0 (31.), 2:1 Mußeleck (50.), 3:1 (73.), 4:1 (87.)

Vermeidbare Niederlage!

 

Am 04.09.2022 musste der TSV Aukrug zum ersten Auswärtsspiel nach Wrist. Bei warmen 24 Grad und einem sehr harten Platz, der kaum Wasser gesehen hat, wollte man mit Vollgas an die letzten guten Leistungen anknüpfen.

 

Gut-Heil Wrist startete wie die Feuerwehr und machte mächtig Druck. Die Angriffe kamen immer sehr schnell über die Außenbahnen und der TSV Aukrug hatte große Probleme mitzuhalten. Dennoch konnte die Verteidigung um Carsten Rickert, Torben Betz, Sören Sievers und Lorne Söth die Angriffe oftmals abfangen und Jendrik Raudonis konnte zwei 1 gegen1 -Chancen entschärfen.

Entlastungsangriffe konnten sich die Aukruger auch erspielen, aber nicht zu einer guten Torchance ummünzen.

 

In der 27. Minute konnten die Hausherren einen Konter perfekt ausspielen und Quentin Kramer schob den Ball zum 1.0 ein.

 

Die Aukruger versuchten sich davon nicht unterkriegen zu lassen, aber in der 31. Minute gab es direkt den zweiten Schlag und Luk Armbrust konnte das Tor zum 2:0 treffen.

 

Bis zur Halbzeit konnten sich die Aukruger fangen und die meisten Angriffe gut verhindern.

 

In der Halbzeit war die Aufgabe für Trainer Klaus Tietz klar: Die Mannschaft motivieren, damit der Kampf angenommen wird und die richtigen Tipps für ein erfolgreiches Spiel auf den Weg zu geben.

 

Die Worte hatten Erfolg, denn nun war der TSV am Drücker und die Spieler waren wie ausgewechselt. Passstafetten konnten erspielt werden und nun war Wrist extrem unter Druck.

So konnte Malte Mußeleck einen sehr gut herausgespielten Angriff mit einem Hammer aus ca. 22 Metern vergolden und auf einmal stand es zurecht 2:1.

 

Die Aukruger hatten Blut geleckt und machten weiter. Es konnten Torchancen erspielt werden, aber leider ging kein Ball mehr ins Tor.

 

Ab der 65. Minute hatten sich die Hausherren wieder gefangen und das Spiel wurde offener.

Wrist konnte die Aukruger wieder unter Druck bringen und hat sich in der 75. Minute belohnt. Quentin Kramer hatte ein wenig Platz und schloss aus 18 Metern aufs Tor ab, der Ball flatterte und landete im Tor.


Dieses 3:1 war auch leider der Genickbruch für die Aukruger, die alles nach vorne warfen und alles für einen Treffer unternahmen. Leider ohne Erfolg.

 

In der 87. Minute konnte Darius Dieckmann den Deckel drauf machen und versenkte den Ball zum 4:1.

 

Nach 92 Minuten war das Spiel dann auch beendet und Aukrug musste diese Niederlage einstecken.


„Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit verloren. Die zweite Halbzeit war spielerisch und vom Einsatz gut“ so der Trainer Tietz.

 

Somit wird die Leistung aus der zweiten Halbzeit mitgenommen und in das nächste Spiel übertragen, denn am 10.09.2022, 16 Uhr ist Derby-Time in Aukrug. Da kommt die zweite Mannschaft des Dorfnachbarn SV Wasbek ins Aukruger Stadion. Hier soll ein Sieg her!

 

Autor: Jendrik Raudonis


TSV Aukrug - TSV Heiligenstedten II 4:2 (3:1) (27.08.2022)

 

Für den TSVA waren folgende Spieler auf dem Feld:

Ergänzungsspieler: Bußkamp (3), Mischke (6), Nash (7), Heinacher (20)

Torschützen: 1:0 Lemmerbrock (9.), 2:0 Struve (19.), 3:0 Struve (27.), 3:1 (45.), 4:1 Witt, F. (72.), 4:2 (78.)

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Sieg!